ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
AGB.
Stand: 01. März 2026 · Gilt für alle Verträge zwischen der Forge12 Interactive GmbH und ihren Geschäftskunden.
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB") gelten für alle Verträge zwischen der Forge12 Interactive GmbH (im Folgenden „Anbieter") und ihren Kunden über die Nutzung der Plattform „SilentChat" (im Folgenden „Plattform").
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, sofern der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich zugestimmt hat.
(3) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern i.S.d. § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.
(1) Gegenstand des Vertrages ist die Bereitstellung der webbasierten Plattform SilentChat zur Nutzung über das Internet (Software-as-a-Service) im jeweils gewählten Tarif.
(2) Der Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf silentchat.de/features und dem gewählten Tarif.
(3) Der Anbieter behält sich das Recht vor, den Funktionsumfang weiterzuentwickeln, soweit dies zumutbar ist und das Vertragsgleichgewicht nicht erheblich gestört wird.
(1) Der Vertrag kommt durch Online-Registrierung auf app.silentchat.de und Bestätigung der E-Mail-Adresse zustande.
(2) Mit Abschluss des Vertrages erkennt der Kunde diese AGB sowie den als Anlage geschlossenen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) an.
(1) Der Anbieter stellt die Plattform mit einer Verfügbarkeit von 99,9 % im Jahresmittel zur Verfügung. Wartungsfenster werden mindestens 48h vorher angekündigt und liegen außerhalb der Geschäftszeiten (Mo–Fr, 9–18 Uhr CET).
(2) Im Enterprise-Plan gewährt der Anbieter eine vertraglich zugesicherte Verfügbarkeit von 99,95 % mit Service Credits gemäß SLA.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, Funktionen der Plattform zu erweitern, anzupassen oder einzustellen, sofern berechtigte Interessen des Kunden hierdurch nicht erheblich beeinträchtigt werden. Wesentliche Änderungen werden mindestens 4 Wochen vorher angekündigt.
(4) Die in der Tarifübersicht genannten Kontingente für KI-Gespräche gelten für Konversationen üblichen Umfangs. Da ein einzelnes Gespräch beliebig lang werden kann, ist der monatliche Gesamtumfang der KI-Nutzung zusätzlich begrenzt (Fair Use). Ist diese Grenze erreicht, pausiert der KI-Chatbot bis zum Ende des Abrechnungsmonats; alle übrigen Funktionen der Plattform — insbesondere Live-Chat, Postfach, Tickets und Wissensdatenbank — bleiben unberührt. Der Anbieter informiert den Kunden, bevor eine solche Begrenzung greift, und erneut, sobald sie eingetreten ist.
(1) Der Kunde sichert zu, die Plattform nicht für rechtswidrige Zwecke zu nutzen, insbesondere nicht für Spam, betrügerische Inhalte oder zur Verletzung von Rechten Dritter.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten geheim zu halten und ausreichend gegen unberechtigten Zugriff zu sichern.
(3) Der Kunde stellt sicher, dass alle von ihm in die Plattform eingestellten Inhalte (Knowledge-Base-Artikel, Workflow-Konfigurationen, Branding-Materialien) keine Rechte Dritter verletzen.
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Tarif. Preise sind auf silentchat.de/pricing einsehbar und verstehen sich zzgl. der gesetzlichen USt.
(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift. Rechnungen werden im Self-Service-Portal als PDF bereitgestellt.
(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen.
(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Bei monatlicher Zahlungsweise beträgt die Kündigungsfrist 14 Tage zum Monatsende.
(2) Bei jährlicher Zahlungsweise verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr, sofern nicht 30 Tage vor Ablauf gekündigt wird.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Kündigungen sind in Textform an billing@silentchat.de oder über das Self-Service-Portal möglich.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Die Haftung pro Schadensfall ist auf den im Vorjahr durch den jeweiligen Kunden gezahlten Nettobetrag begrenzt, höchstens jedoch auf 50.000 EUR.
(4) Die Haftung für Datenverlust ist beschränkt auf den typischen Wiederherstellungsaufwand, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherheitskopien durch den Kunden eingetreten wäre.
(1) Soweit der Anbieter im Rahmen der Plattform personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien den als Anlage 1 beigefügten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
(2) Der AVV gilt mit Vertragsschluss als geschlossen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Donaueschingen, soweit gesetzlich zulässig.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.