Soft-Launch: Registrierungsgrenze und Warteliste
Neue Anmeldungen lassen sich bei SilentChat über eine Grenze steuern; ist sie erreicht, können sich Interessenten auf eine Warteliste setzen. Plätze vergibt der Administrator in Wellen — ohne Reservierung, denn die Grenze bleibt der einzige Türsteher.
Warum eine Grenze
Ein neuer Dienst trifft am Anfang auf Probleme, die erst echte Nutzung zeigt. Eine Registrierungsgrenze begrenzt, wie viele davon gleichzeitig ankommen. Bei SilentChat ist sie eine Einstellung, die sich ohne Deploy ändern lässt. Sie zählt selbst registrierte Arbeitsbereiche; vom Administrator angelegte zählen nicht. Steht sie auf 0, gibt es keine Grenze.
Unabhängig davon gelten Missbrauchsgrenzen: höchstens fünf Anmeldungen je IP-Adresse und zehn je E-Mail-Domain in 24 Stunden (freie Mail-Anbieter ausgenommen) sowie eine Tagesgrenze für neue Testphasen.
Die Warteliste
Ist die Grenze erreicht, zeigt die Anmeldung statt des Formulars die Warteliste. Gespeichert werden die E-Mail-Adresse, die Sprache und der Zeitpunkt der Einwilligung, die IP-Adresse nur als Prüfsumme. Ohne das Einwilligungs-Häkchen gibt es keinen Eintrag. Die Antwort ist immer dieselbe, ob die Adresse neu oder schon eingetragen ist — so lässt sich nicht abfragen, wer auf der Liste steht.
Einladen ohne Reservierung
Plätze vergibt der Administrator von Hand in Wellen: Die ältesten Einträge ohne Benachrichtigung bekommen eine E-Mail mit einem Link zur Anmeldung. Einen reservierten Platz gibt es nicht, und der Link läuft nicht ab. Das ist Absicht: Die Grenze bleibt der einzige Türsteher. Man darf deshalb mehr Menschen einladen, als Plätze frei sind — wer zu spät kommt, sieht wieder die Warteliste.
Eine Falle aus dem Testbetrieb
Die Tagesgrenze für Testphasen (Vorgabe 100) hat uns im August eine Stunde Fehlersuche gekostet. Nach vielen Testläufen an einem Tag bekam jeder neue Arbeitsbereich keine Testphase mehr und meldete beim nächsten Login „Konto gesperrt, bitte abonnieren“. Die Meldung war richtig, als Diagnose aber wertlos: Sie zeigte auf das Abonnement, nicht auf den Tageszähler.
Nach der Testphase
Die Testphase dauert 7 Tage im Tarif Professional, ohne Kreditkarte. Danach folgen 7 Tage Kulanz mit denselben Grenzen; wer keinen Tarif wählt, arbeitet im kostenlosen Tarif weiter.
Löschen und Fristen
Wer sich mit derselben E-Mail-Adresse registriert, wird dabei von der Warteliste gelöscht; ebenso, wenn ein Konto gelöscht und anonymisiert wird. Alle übrigen Einträge haben eine Frist: Ohne Einladung werden sie nach 12 Monaten gelöscht, nach einer Einladung 90 Tage später. Das erledigt ein täglicher Aufräumvorgang. Löscht der Administrator einen Eintrag, ist er endgültig entfernt — einen Papierkorb hat die Warteliste nicht. Den Browser-Typ, den das Formular anfangs mitschrieb, speichern wir seit dem 16.09.2026 nicht mehr.